| Einen Mast selber bauen? |
| ........................................Wieso
selber? Oder - wieso eigentlich nicht? |
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Uns ist aufgefallen, dass
es immer mehr Segler gibt, die einfach Spaß daran
haben selbst Hand anzulegen. Das hört nicht auf bei
den normalen Pflege- und Wartungsarbeiten oder etwa dem
Nachrüsten von Ausrüstung. Immer größer
wird der Kreis von “reinen Selbstbauern” die
sich in Eigenleistung z.B. ein Kasko ausbauen, oder sogar
ihr ganzes Schiff inkl. Rumpf selbst bauen. Eigene Ideen
und individuelle Wünsche lassen sich direkt verwirklichen,
was bei Serienyachten nicht oder nur schwer möglich
ist. Neben den Erfahrungen die man beim Bau sammelt und
dem späteren Vertrauen zum eigenen Schiff, gibt es
aber auch ein weiteres sehr wichtiges Argument für
den Selbstbau: Arbeitszeit ist teuer geworden und durch
Eigenleistung kann man schnell einiges an Geld einsparen. |
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Wir haben den “Selbstbau-Trend”
rechtzeitig erkannt und darauf entsprechend reagiert:
Seit vielen Jahren bieten wir unsere Masten, Großbäume
und natürlich auch komplette Riggs
bis zu einer gewissen Größe alternativ als
Selbstbauvariante an.
Das Konzept hat sich bewährt und wir möchten
Ihnen nachfolgend erläutern wie wir dabei verfahren,
und was der Selbstbauer zu beachten hat.
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Einen
Mast selber bauen?
Ist das überhaupt mit normalen Mitteln möglich?
Und wenn ja, wie geht das?
Ja, mit einem Selbstbausatz von RTW Masten ist es möglich.
Sie müssen dafür auch nicht im Besitz von teuren
Spezialwerkzeugen sein. Die wichtigsten Hilfsmittel sind
ein Maßband, eine Handbügelsäge für
Metall (Eisensäge), eine Bohrmaschine und ein Satz
Feilen. Zusätzlich erleichtern zwei Eigenschaften
den Bau des neuen Mastes: etwas handwerkliches Geschick
und Spaß an handwerklicher Arbeit.
Wie geht es jetzt weiter?
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| 1. |
Sie fordern unseren
Datenbogen an und füllen diesen aus. Dort werden
zum einen Daten und Maße vom Schiff erfragt,
wie z.B. Länge, Verdrängung und Tiefgang.
Zum anderen wählen Sie durch einfaches ankreuzen
die gewünschte Ausstattung aus. |
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| 2. |
Jetzt sind wir an der Reihe:
Wir führen mit den vorliegenden Daten eine
Berechnung durch und legen die Dimensionierung der
einzelnen Komponenten fest. Dies geschieht besonders
gewissenhaft. Ein zu großes Mastprofil bedeutet
unnötiges Gewicht und wirkt sich negativ auf
die Segeleigenschaft Ihrer Yacht aus. Andererseits
muss natürlich auch bei viel Wind und Welle
“alles halten” und Sicherheit
ist der wichtigste Faktor. |
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| 3. |
Wir arbeiten auf Grund der
vorliegenden Fakten ein individuelles Angebot für
Sie aus, in dem alle Ausrüstungsgegenstände
aufgeführt und kurz beschrieben sind. Dieses
Angebot ist noch unverbindlich und als eine Art
“Vorschlag von uns” anzusehen.
Ganz wichtig für Sie: Es zeigt Ihnen natürlich
welche Kosten entstehen. |
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| 4. |
Sicherlich tauchen jetzt noch
Fragen auf, oder Sie haben Ideen und möchten
noch Änderungen vornehmen. Zusammen klären
wir alle Details und “erarbeiten” die
für Sie passende Ausrüstung. Das ist dann
quasi der Feinschliff, wobei unser erstes Angebot
als Basis dient. |
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5. |
Nachdem alle formellen Dinge geklärt sind erhalten
Sie Ihre Lieferung oder holen Ihre Komponenten (meistens
bei kleineren Masten) selbst ab. Es hat sich bewährt
bei dieser Übergabe gemeinsam nochmals alles
durchzugehen. Dabei geben wir Ihnen noch wertvolle
Tipps und Ratschläge. Außerdem erhalten
Sie natürlich auch die erforderlichen Montageanleitungen.
Aus diesen Anleitungen gehen alle wichtigen Informationen
hervor, z.B. auch wie Sie die richtige Salingsarmlänge
ermitteln und dessen Montageposition am Mastprofil
festlegen. |
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6. |
Sie haben jetzt Ihren Bausatz und können mit
der Montage beginnen. Schnell werden Sie feststellen,
dass alles schon gut von uns vorbereitet wurde. Es
sind nur Arbeitsschritte erforderlich, die mit einer
durchschnittlichen Heimwerkerausrüstung durchführbar
sind. Bei allen Fragen oder Unsicherheiten gilt: lieber
ein Anruf mehr, als eine zu große Öffnung
an falscher Stelle. Wir stehen Ihnen telefonisch,
per Fax oder e-mail zur Verfügung und werden
alle Fragen beantworten. Lesen Sie zu diesem Thema
auch den nachfolgenden Text “Einen Mast selber
bauen? Was ist zu beachten?” |
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An dieser Stelle
noch ein letzter Tipp: Lassen Sie sich lieber etwas mehr
Zeit und geben Sie sich Mühe sorgfältig zu arbeiten.
Ihre Segelyacht soll Ihnen die kostbare Freizeit verschönern,
und alles soll so aussehen, dass Sie Freude daran haben. |
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| Einen
Mast selber bauen? |
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- Was ist zu beachten? Wie muss ich vorgehen? |
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An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige grundsätzliche
Informationen zum Bau eines Mastes geben. Teilweise handelt
es sich dabei um einfache Tipps die Ihnen die Arbeit erleichtern
sollen und Garant dafür sind, dass am Ende alles Ihren
Vorstellungen entspricht. Teilweise sind es aber auch Maßnahmen,
die eine lange Lebensdauer des neuen Mastes garantieren sollen. |
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| 1. |
Die Planung
und richtige Dimensionierung durch RTW:
Die richtige Dimensionierung aller Komponenten ist
enorm wichtig, und eine gute Planung erleichtert die
Arbeit. Einen Großteil dieser Arbeit übernehmen
wir für Sie. Wir stehen Ihnen schon bei der Angebotserstellung
beratend zur Seite und weisen auf alle Möglichkeiten
hin. Den Umfang der Ausrüstung planen wir also
quasi gemeinsam mit Ihnen. (Siehe hierzu auch Punkt
3 und 4 oben, sowie den Text “Wie bekommt man
einen guten Mast”.)
Alle von uns gelieferten Selbstbaukomponenten sind
für die Montage in Eigenleistung geeignet und
richtig dimensioniert. Basis dafür sind
die von Ihnen vorgegebenen Schiffsdaten.
Wenn Sie anfangen zu bauen steht bereits fest, ob
der Mast z.B. ein zusätzliches Kutterstag bekommt
oder z.B. der Spibaum bei Nichtgebrauch senkrecht
stehend an der Mastvorkante gelagert wird. Die von
uns gelieferten Beschläge sind auf jeden Fall
dementsprechend aufeinander abgestimmt. |
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| 2. |
Die Planung durch Sie:
Wir können bei einem Selbstbausatz natürlich
nicht alles erledigen– Sie sind auch selbst
gefordert. Legen Sie alle noch offenen Maße
rechtzeitig fest, z.B. wie hoch Sie die Winschen montieren
wollen. Ein ganz besonders wichtiges Maß ist
auch die Höhe des Großbaumes. (Achtung
bei Sprayhood!) Sie sind ebenfalls selbst dafür
verantwortlich, auf welcher Seite welches Fall austritt.
Hierbei muss evtl. auf die vorhandene oder geplante
Decksausrüstung eingegangen werden.
Sinnvoll ist die Erstellung einer einfachen Bauskizze,
in die alle Maße eingetragen werden. Wenn Sie
zusätzlich noch die von RTW mitgelieferten Montageanleitungen
beachten (also vorher durchlesen) kann eigentlich
nichts mehr schief gehen. |
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| 3. |
Die Durchführung:
Die einzelnen Maße aus der Bauskizze können
mit Hilfe von Maßband und Bleistift direkt auf
den Profilrohling übertragen werden. Der Bau
gestaltet sich dann übersichtlicher und Sie erkennen
auf diese Weise rechtzeitig, ob die Beschlagsanordnung
einwandfrei ist. Die eigentliche Montage der Beschläge
ist reine Handarbeit, bei der gebohrt und gefeilt,
vernietet und verschraubt wird. Genaues arbeiten garantiert
festen Sitz und einwandfreie Funktion aller Beschläge.
Ganz wichtig: Entgraten Sie alles
gewissenhaft. Scharfe Ecken und Kanten bedeuten eine
Verletzungsgefahr und können auch die Segel beschädigen.
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| 4. |
Vorsichtsmaßnahmen:
Ein gutes Rigg soll natürlich auch lange halten
und vermeidbare Risiken sollten ausgeschlossen werden.
Fertigen Sie daher alle Öffnungen im Profil grundsätzlich
nur so groß wie erforderlich. Schlitzöffnungen
für die Fallenaustritte werden immer seitlich
versetzt und auf unterschiedlichem Höhenniveau
eingearbeitet. Eine Art Perforation des Profiles wird
somit vermieden. Speziell im unteren Bereich sollten
größere Öffnungen ganz vermieden werden,
denn hier ist der Stauchdruck später am größten.
Ähnlich ist es auch im Bereich des Halsbeschlages:
hier werden durch den Großbaum Kräfte eingeleitet
und weitere Schwächungen sollten in dieser Zone
vermieden werden. Dieser Punkt wird natürlich
auch in unseren Montageanleitungen behandelt. |
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5. |
Korrosion:
Alu und Niro vertragen sich eigentlich nicht –
das weiß jeder Segler. Aber wenn das Problem erkannt
ist, kann man entsprechende Maßnahmen ergreifen.
In der Praxis lässt es sich nicht vermeiden, das
Alu und Niro an einigen Stellen zusammentreffen. Schrauben
sollten aber auf jeden Fall nur mit Fett (z.B. Winschenfett)
eingesetzt werden. Überall wo Nirobeschläge
großflächig auf Alu sitzen, muss mit einer
Isolierung gearbeitet werden. Geeignetes und leicht
zu verarbeitendes Isoliermittel können Sie bei
uns mitbestellen. (Bei der Montage von Winschen auf
Alupodeste empfehlen wir eine Kunststoffolie zwischenzulegen.)
Wichtig ist auch die Verwendung der richtigen Nieten.
Wir haben Nieten aus Monel vorrätig, die sich im
Gegensatz zu Niro-Nieten mit Alu “vertragen”.
Diese spezielle Legierung ist zwar etwas teurer, die
Investition zahlt sich aber aus. |
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6. |
Das Stehende Gut:
Das Stehende Gut ist sozusagen die Versicherung für
Ihren Mast. Eine gute Versicherung ist natürlich
sehr wichtig – insbesondere auf dem Wasser. Wir
wollen Ihnen keine Angst machen, aber schätzungsweise
95 % aller Mastbrüche gehen auf das Konto von überalterten
Drähten. Denn was viele Segler nicht wissen:
Auch Nirodrähte halten nicht ewig.
Das Stehende Gut ist als eine Art Verschleißteil
anzusehen, das aus Sicherheitsgründen alle 12 bis
15 Jahre erneuert werden sollte. Einerseits unterliegen
die Drähte beim Segeln wechselnder Lasteinwirkung,
was auf Dauer zu Materialermüdung führt. Außerdem
kommt es auch bei Nirodraht zwischen den einzelnen Kardelen
zu Korrosion. Diese Korrosion wird durch Salzwasser
noch begünstigt. Sie findet im Inneren des Drahtes
statt und ist von außen nicht sichtbar. |
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Wenn Sie also in einen neuen Mast investieren und die Drähte
ohnehin schon älter sind, möchten wir Ihnen empfehlen
auf jeden Fall das Stehende Gut komplett zu erneuern. Wir
haben alle gängigen Drähte, Terminals und Spannschrauben
vorrätig und unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot. Bedenken
Sie bitte, dass die Ursache für die meisten Mastbrüche
ein gebrochener Draht ist. Wie geht’s
jetzt weiter?
Wenn wir jetzt Ihr Interesse an einem Selbstbau-Rigg geweckt
haben, und Sie an einem Angebot interessiert sind, kommen
wir zu Punkt 1 ganz oben: Fordern Sie unseren DATENBOGEN an.
Oder werfen Sie einen Blick auf unsere drei Beispielangebote!
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